Grävenwiesbach
Die Flächengemeinde ist landschaftlich wunderschön nördlich des Taunuskammes zwischen Saalburg und Lahn im Naturpark Hochtaunus gelegen. Sie besteht aus den sechs Ortsteilen Grävenwiesbach, Heinzenberg, Hundstadt, Laubach, Mönstadt und Naunstadt. Die Gemeindeteile haben überwiegend ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. Wer Ruhe und Erholung in unberührter Natur sucht, ist hier am rechten Ort. Grävenwiesbach besitzt über die Taunusbahn eine gute Verkehrsanbindung in den Großraum Frankfurt.
Grävenwiesbach wurde im Jahr 1280 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1326 bis 1866 gehörte die Gemeinde zur Grafschaft, später Fürstentum Nassau-Weilburg. 1806 entstand das Herzogtum Nassau. 1866 wurde Grävenwiesbach preußisch. 1909 fand Grävenwiesbach Anschluss an die Bahnstrecke Bad Homburg – Usingen – Weilburg. Ab 1912 führte eine weitere Strecke über Hasselborn nach Wetzlar. Nach 1945 begann eine bescheidene Industriealisierung. Heute gibt es, neben einem Unternehmen aus der Metallverarbeitungsbranche zahlreiche Handwerks- und Gewerbebetriebe.
Während andere Orte im Taunus von Erholungssuchenden stark frequen- tiert werden, ist der Wanderer in und um Grävenwiesbach selbst am Wochenende fast ungestört. Es bietet sich eine gefällige Landschaft mit wechselnd Laub- und Nadelwäldern sowie offenen Flächen. Rundwege verschiedener Länge starten in Grävenwiesbach und bieten Gelegenheit die Natur der Umgebung zu erwandern.
(koh)



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