Neu-Anspach
Der als Kleeblattgemeinde bezeichnete Ort besteht aus den Teilen Anspach, Hausen-Arnsbach, Rod am Berg und Westerfeld. Er liegt nördlich des Taunuskamms in einer weiträumigen Senke, umgeben von waldreicher Hügellandschaft. Es besteht eine gute Verkehrsanbindung mit der Taunusbahn nach Bad Homburg und weiter nach Frankfurt. Bekannt ist das Freilichtmuseum Hessenpark. Im Original wieder aufgebaute Fachwerkgebäude aus ganz Hessen bilden hier den Rahmen für ein lebendiges Museum, in dem das Leben und Arbeiten der Menschen während der letzten 400 Jahre spannend und facettenreich dokumentiert ist.

Neu-Anspach entstand in den Jahren 1970 und 1972 durch den Zusammenschluss ehemals selbständiger Gemeinden. Zwischen den 4 Ortsteilen entstand auf freier Fläche ein neuer Ortskern mit Ladenzentrum und Bürgerhaus. Die katholische Gemeinde St. Marien errichtete eine moderne Kirche mit Gemeindezentrum. Die Evangelische Freikirchliche Gemeinde erbaute ebenfalls eine eigene Kirche. Es folgten Jugendhaus, Kindertagesstätte, Seniorenwohnanlage und Gemeindebücherei. Verkehrs- erschließungs- und Dorferneuerungsmaßnahmen rundeten die Entwicklung ab.
Der Ort besitzt eine große Anzahl an Vereinen, die für eine hohe Auslastung von Sportzentren, Spielplätzen und Dorfgemeinschaftshäusern sorgen. Ein idyllisch gelegenes Waldschwimmbad wird in den Sommermonaten von Einwohnern und auch Besuchern von außerhalb stark frequentiert. Auch das schulische Angebot ist gut. Die Grundschulen „Am Hasenberg“ und „An der Wiesenau“ sowie die Adolf-Reichwein-Schule mit Sekundarstufe 1 und gymnasialer Oberstufe bieten eine schulische Ausbildung bis zum Abitur. (koh)



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