Wehrheim
Die Gemeinde liegt am Nordhang des Taunuskamms zwischen Bad Homburg und Usingen und ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Rad- touren durch die Mittelgebirgslandschaft des Taunus. Ausflugsziele sind z.B. das Römerkastell Saalburg, der Freizeitpark Lochmühle oder der Hessenpark. Durch das Gemeindegebiet verlaufen 13 km des Limes, der seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Wehrheim mit den weiteren Ortsteilen Obernhain, Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal ist beliebtes Naherholungsgebiet des Rhein-Main-Gebietes. Wehrheim ist verkehrs- günstig gelegen und verfügt über zwei Haltestellen der Taunusbahn.
Wehrheim wurde im Jahr 1046 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zu den Grafschaften Friedberg und Diez und kam schließlich zu Nassau-Dillenburg. 1866 wurde er preußisch. Die Bahnstrecke von Bad Homburg nach Usingen wurde 1895 eröffnet und später bis nach Weilburg verlängert. Dadurch erhielt Wehrheim Anschluss ans Rhein-Main-Gebiet.
Im ehemaligen Stadttor befindet sich ein Museum, in dem bronzezeitliche Fundstücke aus einem Gräberfeld der mittleren bis jüngeren Urnenfeld- kultur (10./11. Jahrhundert v. Chr.) präsentiert werden. Im Ortsteil Pfaffen- wiesbach befindet sich das Römerkastell Kapersburg. (koh)



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