Taunusinfos

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Blickachsen – Skulpturen im Park

Seit 1997 widmet sich die Ausstellungsreihe alle zwei Jahre dem Erlebnis von Perspektive und Perspektivenwechsel. Sie hat sich nicht nur regional als bedeutendes kulturelles Ereignis etabliert, sondern findet mittlerweile auch international Beachtung und Anerkennung. Der von Peter Joseph Lenne entworfene Park mit seinen bewusst angelegten Blickachsen bietet eine einzigartige Bühne, um zeitgenössische Großskulpturen und Installationen zu zeigen.


Blickachsen 2009: Nosotros im KurparkDie Kunstwerke werden entlang dieser Achsen positioniert und so zur Gartenarchitektur Lenne in Beziehung gesetzt. Organisiert werden die Ausstellungen vom Bad Homburger Galeristen Christian Scheffel, jeweils in Zusammenarbeit mit einem kuratorischen Partner. In den vergangenen Jahren waren dies das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl (1999), die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum (2001), die Kunsthalle Mannheim (2003) und die Fondation Beyeler (2005). Im Jahr 2007 war es der Yorkshire Sculpture Park, der vor 200 Jahren als privater Lustgarten angelegt wurde und heute ein vielbesuchter Landschaftspark in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire ist. Auch dort korrespondieren moderne Installationen mit historischer Landschaft. Blickachsen 7, im Jahr 2009, wurde in Zusammenarbeit mit dem Frederik Meijer Gardens & Sculture Park (Michigan, USA) organisiert.

Die Kunstwerke werden im Kurpark zwischen Brunnenallee und Schwedenpfad sowie im Schlosspark gezeigt. Zu sehen sind Arbeiten von international renommierten, aber auch weniger bekannten Künstlern. Bis in den Herbst hinein lädt dieses „Museum ohne Zäune und Eintrittsgelder“ zu ungewöhnlichen Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst ein. Für Schulklassen und Gruppen werden Führungen angeboten. Blickachsen 8 findet von Mai bis Oktober 2011 statt. (koh)

 
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Burgen – Sichtbares Mittelalter

Burgruine Oberreifenberg

Der überwiegende Teil der Burgen stammt aus dem Hoch- und Spätmittelalter. Sie waren Zeichen der Macht und besaßen einen hohen Symbolgehalt. Ihre Gründung, Nutzung und Erhaltung bis hinein in die Gegenwart ist ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte der Region. Im Mittelalter gab es im Taunus eine Vielzahl Burgen, die teils nah beieinander lagen. Einige sehr schöne und interessante sind noch heute zu besichtigen.

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Der Limes - Auf den Spuren der Römer

Der Obergermanisch-Rätische Limes ist das größte Bodendenkmal Euro- pas. Er stellte für rund 160 Jahre die Grenze des Römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten dar. Seit seiner Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes ist er vermehrt touristischer Anzie- hungpunkt. Die Saalburg bei Bad Homburg bietet als einziges wieder aufgebautes Limeskastell ein umfassendes Bild vom Leben in römischer Zeit.

Die Saalburg, das einzige wieder aufgebaute Limeskastell.

Die Saalburg ist Freilichtmuseum und Museum für die umfangreichen Funde aus den übrigen Taunuskastellen. Führungen, Veranstaltungen und Programme bieten Informationen und lassen die Vergangenheit erlebbar werden. Im Rahmen eines umfangreichen Bauprogramms, das bis Ende 2008 abgeschlossen sein soll, wird das Römerkastell Saalburg zu einem Archäologischen Park ausgebaut. Hier am Kastell beginnt auch der Rundweg Saalburg, der auf 2,4 Kilometern archäologische Denkmäler und Rekonstruktionen zeigt und auf sechs Tafeln weitere Informationen bietet. So erfährt man unter dem Titel „Archäologie im Wandel. Das neue Bild vom Limes“, das der Limes auch in seiner letzten Ausbauphase nicht unüberwindlich war, sondern eher eine Grenzmarkierung darstellte, deren Ziel die Lenkung des Personen- und Warenverkehrs auf die Durchgänge war.

Zwei restaurierte Kastell-Ruinen sind im Taunus zu finden. Die Kapersburg bei Wehrheim ist vom Ortsteil Pfaffenwiesbach nur zu Fuß zu erreichen. Das Numeruskastell Kleiner Feldberg liegt in einer Mulde zwischen Großem und Kleinem Feldberg dicht bei der Weilquelle. Anfahrt mit dem PKW über Königstein Richtung Schmitten/Feldberg. Vom Parkplatz am Roten Kreuz führt ein Rundweg mit mehreren Informationstafeln zum Kastell.
Drei Wachtürme des Limes wurden im Taunus wieder aufgebaut. Nordöstlich der Saalburg in der Nähe des Kastells Kapersburg auf dem Gaulskopf befindet sich die Rekonstruktion eines Wachpostens, die als eine der Besten am Limes gelten kann. In Idstein-Dasbach befindet sich die neueste Rekonstruktion eines steinernen römischen Wachturms. Etwa 300 Meter nördlich des Kastells Zugmantel, an der B 417 steht ein in den Jahren 1970-72 wiedererrichteter Turm, mit einem Stück nachempfundenen Limes mit Palisade. (koh)

 
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Klassische Highlights - Cello und Orgel

Gleich zwei Veranstaltungsreihen, die weit über die Region hinaus bekannt geworden sind, widmen sich der klassischen Musik: Das Cello-Festival in Kronberg und das Orgelfestival Fugato in Bad Homburg. Beide finden in einem zwei Jahres Rhythmus statt. Veranstalter des Cello-Festivals ist die Kronberg-Academy. Sie hat sich der Förderung hochbegabter junger Musiker verpflichtet. Um Bad Homburgs Ruf als Orgelstadt zu pflegen und darzustellen wird das internationale Orgelfestival Fugato veranstaltet, bei dem weltbekannte Musiker auf allen Orgeln der Stadt Werke aus wichtigen Stilepochen intonieren.

Cello-Festival

„Kronberg ist die Welthauptstadt des Cellos.“ Mit diesem Statement unterstrich der Dirigent, Solist und Lehrer eines Meisterkurses, Mstislav Rostropovich beim 3. Internationalen Cello-Festival 1997 eindrucksvoll die Bedeutung dieser Veranstaltung. Von Raimund Trenkler, dem Initiator und Leiter der Kronberg Academy 1993 ins Leben gerufen, hat sich Kronberg in den letzten Jahren mit dieser Veranstaltung zum weltweit wohl bedeutend- sten Zentrum für Cellisten entwickelt. Die Vielzahl an Meisterkursen, Festivals, Austausch- und Förderprogramme machen die Kronberg Academy zu einer internationalen Begegnungsstätte für Musiker. Jedes Cello-Festival hat einen eigenen thematischen Schwerpunkt. Dies drückt sich nicht nur in den Konzerten aus, sondern wird auch durch Publikationen und Ausstellungen begleitet und vertieft.

 

Fugato

Bad Homburg vereint auf engstem Raum eine große Zahl historisch wertvoller Orgeln. Vier kostbare Stilorgeln in der Erlöserkirche, St. Marien und Schlosskirche sowie weitere Orgeln in Gonzenheim, Kirdorf, Ober-Eschbach und Ober Erlenbach bilden einen einzigartigen instrumentalen Fundus. Neben Orgelkonzerten werden im Rahmen des Festivals auch Chor-, Instrumental- und Orchesterkonzerte aufgeführt sowie Meister- klassen für junge Organisten veranstaltet. An den Meisterklassen nehmen Studentinnen und Studenten der Orgelmusik aus dem In- und Ausland teil. Drei von einer fachkundigen Jury ausgewählte Preisträger bewerben sich in einem öffentlichen Konzert um den zusätzlichen Publikumspreis. Künstlerischer Leiter des Festivals ist Hayko Siemens, Orgelinterpret von internationalem Rang. (koh)

 
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Fundstücke - Alte Fotos und Dokumente

Historische Ansichten geben den Blick frei, auf eine Welt, die nicht mehr existiert. Oder steht das Haus mit der steilen Treppe an der Kronberger Stadtmauer noch? Wie sieht es am Usinger Bahnhof heute aus? Eine Gartenwirtschaft an der Hohemark in Oberursel gibt es nicht mehr und das die Eisenbahnstrecke an der Lochmühle mit Dampflockomotiven befahren wurde, ist auch schon länger her. Gehen sie auf Entdeckungsreise!